@InProceedings{Lindemann2012_161,
author = {Jens Lindemann},
booktitle = {Studientexte zur Sprachkommunikation: Elektronische Sprachsignalverarbeitung 2012.},
title = {Vergleich der Produktionsgeschwindigkeit von Laut- und Gebärdensprache},
year = {2012},
editor = {Matthias Wolff},
month = mar,
pages = {236--243},
publisher = {TUDpress, Dresden},
abstract = {Die Gebärdensprache kann als eine eigenständige, natürliche Sprache mit einer wohldefinierten Struktur aufgefasst werden, welche allen pragmatischen Funktionen genügt. Durch die Verknüpfung visuell wahrnehmbarer Sprachelemente in der Gebärdensprache können komplexe Sachverhalte ebenso gut wie in der gesprochenen Sprache ausgedrückt werden. Diese Form der Kommunikation ist in ihrer Ausdrucksfähigkeit und Sprechdauer durchaus vergleichbar mit der Lautsprache. Die Artikulation einer Einzelgebärde dauert physiologisch bedingt länger als ein Wort. Mit einer Gebärde wird also meist mehr Information übertragen, als durch ein Lexem der Lautsprache. Ausgehend von der phonologischen Betrachtung der Gebärdensprache wird gezeigt, dass die globalen Beschreibungsgrößen des Sprechtempos von Lautsprachen adäquat auf Gebärdensprachen angewandt werden können. Neben der Betrachtung bereits existierender Untersuchungen werden in dem Beitrag die Ergebnisse der Analysen von eigenem Video- und Audiomaterial präsentiert.},
isbn = {978-3-942710-81-7},
issn = {0940-6832},
keywords = {Postersitzungen},
url = {https://www.essv.de/pdf/2012_236_243.pdf},
}